Das sogenannte Bürgermeisterinnen-„Doppel-Wumms“ (siehe weiter unten) hat es bei der Münchner Kommunalwahl zwar nicht ins Rathaus geschafft – offenbar war der Wumms zu komplex für das System. Oder das System zu schwach für den Wumms.

Marie Burneleit
Marie Burneleit

ABER: Die wirklich relevante Nachricht für alle Freund*innen politischer Feinkost:
Marie Burneleit bleibt im Spiel und zieht erneut in den Stadtrat ein – jetzt als fraktionslose Stadträtin. Also ohne Netz, ohne doppelten Boden und vor allem ohne die lästige Rücksicht auf irgendwen.

Was jetzt folgt, ist kein gewöhnliches politisches Arbeiten.
Was jetzt folgt, ist:

👉 Ein institutionalisierter Alleingang von historischer Tragweite
👉 Ein orchestriertes Querstellen gegen alles und jeden
👉 Ein kompromissloses Dazwischenfunken im Dauerbetrieb – gleichzeitig, synchronisiert und mit maximaler theatralischer Wucht

Oder kurz gesagt:
Quer schlagen. Gegen alle. Gleichzeitig. Und mit Ansage. Und Echo. Und Nachbeben.

Während sich die üblichen Polit-Bonzen weiterhin gegenseitig die Posten zuschieben, beginnt im Hintergrund längst Phase 2:
👉 Opposition aus Überzeugung
👉 Transparenz durch Störung
👉 Kontrolle durch konsequentes Nervensägen

München bekommt damit genau das, was es verdient:
eine fraktionslose Stadträtin mit maximaler Bewegungsfreiheit und minimaler Geduld für den politischen Betrieb.

Und wie die frisch bestätigte Einzelkämpferin selbst verlauten ließ:
„Meine Arbeit beginne ich am Tag der Arbeit und veranstalte nun zum zweiten Mal die Bierrevolution hinter der Frauenkirche. Im Anschluss gibt es ein Punk-Konzert im Flex – für umsonst, denn Subkultur muss man sich leisten können!“

Das Doppel-Wumms mag gescheitert sein –
aber der Einfach-Wumms wird jetzt zur Dauererschütterung. 💥

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Die PARTEI stellt Oberbürgermeister*innen-Duo und Spitzenliste zur Kommunalwahl 2026 auf

Der Kreisverband München Stadt und Land von Die PARTEI hat am Sonntag, den 13. Juli 2025, in einer historisch korrekt durchgeführten Aufstellungsversammlung im Augustiner Bürgerheim gleich doppelt zugeschlagen: Die Mitglieder wählten nicht nur ein schlagkräftiges Oberbürgermeisterinnen-Duo, sondern auch ihre Spitzenkandidatin für die Stadtratsliste zur Kommunalwahl am 8. März 2026.

Doppelt hält besser: Liliane Just & Philipp Drabinski als OB-Duo nominiert

Mit großer Mehrheit wurden Liliane Just (33, vermutlich Hausfrau) und Philipp Drabinski (Alter 50, Konfektionsgröße 54, Diplomaticus scientae politicae Universitatis) als erste offizielle Doppel-Oberbürgermeisterinnen Münchens aufgestellt. Beide sind seit Jahren im Kreisverband aktiv, stadtpolitisch kampferprobt und voller Tatendrang und Bierdurst – also bestens geeignet für das höchste Amt dieser Stadt.

„Nur ein Mann als OB? Das ist doch lächerlich. Wir liefern 200 % Oberbürgermeisterinnen-Wumms“, so Lili Just, während sie mit links ein Fass in den Saal rollt, zur Feier ihrer Wahl.

Philipp Drabinski, studierter Politik-Experte, Zapfer-Praktikant im Backstage, Vorstandsvorsitzender vom Bezirk Oberbayern und bierpolitischer Vordenker, ergänzt:

„Ich will ein München, in dem die Maß günstiger ist als der Quadratmeter. Und in dem der Bürgermeister nicht nur beim Faschingsempfang auftaucht, sondern auch beim Frühschoppen – mit Haltung.“

Marie Burneleit führt Liste zur Stadtratswahl an

Als Spitzenkandidatin auf Listenplatz 1 wurde erneut Marie Burneleit (45) gewählt, die seit sechs Jahren für Die PARTEI im Münchner Stadtrat sitzt und aktuell Mitglied im Bundesvorstand ist.

„Wir haben in dieser Stadt ein Betonverteilungsproblem. Ich will München wieder zur versiegeltesten Stadt Deutschlands machen. Denn wo Beton ist, da ist auch Lebensqualität und Fläche. Und wo Fläche ist, da muss Lärm sein – wir fordern deshalb die erste zweite Clubstammstrecke der Welt.“

Die weiteren Listenplätze wurden intern vergeben, darunter:

• Klara Schinnerl (32, Studentin & Freiberufliche Cutterin) – „Wir müssen dringend die Grenzen dicht machen, damit München die Fachkräfte mit Migrationsbiografie nicht verliert. Die sollen gefälligst hier bleiben und ackern!”

• Barbara Hinkelbein (49, Gewerkschafterin) – „Weiblich, schwach und superschlau: München und ich haben viel gemein. Lasst uns für ein besseres Bayern kämpfen! Deswegen: Muxit JETZT!”

• Liliane Just (33, vermutlich Hausfrau) – „Ich hab durscht, wo bleibt mein Bier?”

• Markus Wieland (30, Büroleiterin) – „Ohne eine klare Vision für unsere Stadt, wird alles so bleiben, wie es ist. Das können wir nicht hinnehmen!”

Das vollständige Wahlprogramm zur Münchner Kommunalwahl 2026

Aktionen bis zur Kommunalwahl: geheim, konkret und parteinah

Die PARTEI München kündigt für den Zeitraum bis zum Wahltag am 8. März 2026 mehrere kommunalpolitische Interventionen an:

• Eine noch geheime Aktion zum Oktoberfest

• Eine verkehrspolitische „Intervention“ zur IAA, der Internationalen Automobil-Ausstellung

Regelmäßige Infostände und Stammtische im Stadtgebiet

• Nacht-Bürgerinnensprechstunden in der Clubmeile

• Eine Wahlsiegparty am Vorabend der Wahl